One World Now! - Gemeinsam

Nur Millimeter unter der Haut sehen wir alle gleich aus. Jeder ist einzigartig mit seiner Seele, dem Wunsch nach Leben, Gestaltung und Erfüllung.
In jedem anderen Land sind auch wir Ausländer! Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit für alle Menschen überall!

Mit meinen Büchern vom kleinen Medicus und der Dietrich Grönemeyer Stiftung wende ich mich seit Jahren an die Kinder.

Ihr Wohl liegt mir ganz persönlich am Herzen. Kinder leben im Jetzt und Hier. Kindern gehört die Zukunft.
Und es sind die Kinder, die uns Erwachsenen mit ihrer Sichtweise der Welt immer wieder die Augen öffnen für dieses alltägliche Wunder, das sich Leben nennt. 

Komplizierte Dinge so einfach wie möglich zu sagen – das versuche ich seit Jahren. Um den Menschen so das Thema Gesundheit und Krankheit nahezubringen.
Aber auch ein liebevolles und tolerantes Miteinander auf unserer einen Welt.

Vor dem Hintergrund der täglichen Schreckensnachrichten zu Flüchtlingen, die ertrinken, ersticken oder von offenem Hass getroffen werden, entstand auch diese Animation.

Wenn Worte fehlen, müssen Bilder sprechen. Zu Kindern und deren Familien. Freiheit kennt keine Grenzen und Zäune. Gleichheit darf nicht an den Mauern im Kopf scheitern.
Und Geschwisterlichkeit muss mehr sein als ein Wort. Sie sollte gelebt werden. In dieser großen Familie, der Menschheit.

One World Now!
Dietrich Grönemeyer

Blog

WIR – Vom Mut zum Miteinander

Dietrich Grönemeyer sorgt sich nicht nur um das Wohl seiner Patienten, sondern er macht sich Gedanken über das Wohl der ganzen Menschheit und der ganzen Welt.

In seinem kleinen großen Buch "WIR - VOM MUT ZUM MITEINANDER" legt er ein Manifest vor, einen Appell an die Mitmenschen, sich ihrer Verantwortung füreinander bewusst zu werden. 
Denn: Wenn sieben Milliarden Menschen gleichzeitig, gleichberechtigt und mit derselben Würde auf diesem Planeten leben wollen, geht das nur in gegenseitiger Liebe: In Achtung und Respekt voreinander, in Anerkennung ihrer ganzheitlichen Existenz, unabhängig von verschiedenen Weltanschauungen, Kulturen und Religionen.

Auf 72 Seiten konfrontiert Dietrich Grönemeyer seine Leserschaft mit Themen, die ganze Buchregale füllen könnten. Er spricht über die Balance von Körper, Geist und Seele, über die Freiheit des Denkens, über Toleranz und über Angst - und über die Offenheit gegenüber anderen Wertevorstellungen, ohne gleich den festen Boden der eigenen Herkunft verlassen zu müssen.
"Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.", hat Mahatma Gandhi gesagt. Dieses Buch leistet einen großen Beitrag dazu.

Erhältlich bei ecowin.at

Rund ein Jahr nach dem Besuch

Rund ein Jahr nach dem Besuch von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer beim Projekt Lichtblau hat sich vieles verändert: Dank der tatkräftigen Unterstützung der regionalen Arbeitsagentur, die durch die ZDF-Sendung „Dietrich Grönemeyer – Leben ist mehr!“ auf die Initiative One World Now aufmerksam geworden war, haben die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge bessere Chancen denn je – zumindest mit Blick auf ihre berufliche Zukunft in Deutschland.

Bildung, Berufsberatung, Begleitung durch den Dschungel der Bürokratie – das sind die Kernanliegen von Hans-Peter Börner, dem lokalen Experten für Berufsberatung der Arbeitsagentur. Börner war bei der Geburtsstunde einer ungewöhnlichen Patenschaft dabei. Einer Patenschaft, die die Regionaldirektion der Bundesagentur Bayern im Schulterschluss mit der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen und Kaufbeuren übernahm. „Patenkind“ ist das Projekt Lichtblau und die dort betreuten Jugendlichen mit oft dramatischen Schicksalen und unsicherer Zukunft.

Zahl der Kriege wird geringer – doch die Gewalt bleibt

Die Welt, in der wir alle leben, ist bedroht: Kriege, Hungersnöte, tödliche Epidemien und unzureichende medizinische Versorgung bedrohen die Weltgemeinschaft. In seinem neuen Buch Wir. Vom Mut zum Miteinander, das ab dem 8. Oktober im Handel erhältlich ist,  plädiert Professor Grönemeyer dafür, Verstand mit dem Herzen und den wissenschaftlich technischen Fortschritt mit dem fühlenden Geist zu verbinden - ein Buch, das Mut machen will in schweren Zeiten. In diesem Zusammenhang wollen wir einige der derzeit größten Herausforderungen und Themen dieser Zeit beleuchten. Überall auf der Welt herrschen Konflikte. Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung berichtet in seinem Konfliktbarometer 2015 von insgesamt 409 politischen Konflikten, 223 davon wurden mit Waffengewalt ausgetragen. Die Zahl der Kriege beziffern die Forscher auf 19.

Leben ist mehr! Der lange Weg junger Flüchtlinge

Der Beitrag ist jetzt in der ZDF-Mediathek verfügbarÜber das "Projekt Lichtblau" wurde am Samstag, den 31. Oktober ein Beitrag im Rahmen der Sendung "Dietrich Grönemeyer - Leben ist mehr! Der lange Weg junger Flüchtlinge" ausgestrahlt.

Tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kommen jedes Jahr nach Deutschland. Die größte Gruppe unter ihnen kommt aus Afghanistan. Dietrich Grönemeyer begegnet aus Anlass des Reformationstages zwei jungen Menschen, um sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und ihre Sorgen zu teilen.

Im Gepäck haben sie oft traumatische Erlebnisse, im besten Fall aber die Hoffnung auf ein neues Leben.

zdf.de/dietrich-groenemeyer-leben-ist-mehr

Projekt Lichtblau - Dele Müller

Einrichtungsleiter Dele Müller über seine Motivation und das Flüchtlingsprojekt

Unter dem Druck der aktuell (und wohl auch künftig) rapide steigenden Zahl von Flüchtlingen erfolgt eine deutschlandweite Zuweisung in alle Gemeinden. Hierin sehen wir gute Möglichkeiten, aus der Not eine Tugend zu machen: einen bilateralen Anpassungsprozess. Ein aufeinander Zugehen von zwei Seiten. Von den Asylbewerbern genauso wie von Seiten ihrer jeweiligen sozialen Umfelder.

Hilfe für regionale Helferkreise

Den Menschen wird auf beiden Seiten die Möglichkeit gegeben, sich näher zu kommen, voneinander zu lernen, miteinander zu leben. Das heißt, dass normal große Dörfer bei 1-2 Prozent Zuweisungsquote in etwa 20 Asylbewerber aufnehmen (werden). Eine sehr überschaubare Anzahl von Asylsuchenden, deren Integration bei gutem Willen kein großes Problem darstellen sollte. Es bilden sich im Idealfall in jedem Dorf oftmals Helferkreise, um den Neuankömmlingen das Leben in unserer Gemeinschaft näher zu bringen und, um bei Anfangsschwierigkeiten zu helfen und Ressentiments vorzubeugen und zu begegnen.

Stimmen zum Projekt - Video Statements