One World Now! - Gemeinsam

Nur Millimeter unter der Haut sehen wir alle gleich aus. Jeder ist einzigartig mit seiner Seele, dem Wunsch nach Leben, Gestaltung und Erfüllung.
In jedem anderen Land sind auch wir Ausländer! Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit für alle Menschen überall!

Mit meinen Büchern vom kleinen Medicus und der Dietrich Grönemeyer Stiftung wende ich mich seit Jahren an die Kinder.

Ihr Wohl liegt mir ganz persönlich am Herzen. Kinder leben im Jetzt und Hier. Kindern gehört die Zukunft.
Und es sind die Kinder, die uns Erwachsenen mit ihrer Sichtweise der Welt immer wieder die Augen öffnen für dieses alltägliche Wunder, das sich Leben nennt. 

Komplizierte Dinge so einfach wie möglich zu sagen – das versuche ich seit Jahren. Um den Menschen so das Thema Gesundheit und Krankheit nahezubringen.
Aber auch ein liebevolles und tolerantes Miteinander auf unserer einen Welt.

Vor dem Hintergrund der täglichen Schreckensnachrichten zu Flüchtlingen, die ertrinken, ersticken oder von offenem Hass getroffen werden, entstand auch diese Animation.

Wenn Worte fehlen, müssen Bilder sprechen. Zu Kindern und deren Familien. Freiheit kennt keine Grenzen und Zäune. Gleichheit darf nicht an den Mauern im Kopf scheitern.
Und Geschwisterlichkeit muss mehr sein als ein Wort. Sie sollte gelebt werden. In dieser großen Familie, der Menschheit.

One World Now!
Dietrich Grönemeyer

Europameisterschaft Now! - One World Now!

51 Spiele, 24 Mannschaften, 10 Stadien - in wenigen Stunden schon schaut die Welt nach Frankreich. Es wird eine Rekord-Europameisterschaft: Noch nie haben an der Endrunde 24 Mannschaften teilgenommen, nie gab es mehr Begegnungen und noch nie stand – vor dem Hintergrund der politischen Lage und menschlicher Tragödien - ein Ereignis so stark im Zeichen des Friedens, der Fairness, der Weltoffenheit und eines klaren: „No to Racism!“

Ich bin ein großer Freund des Sports, ich liebe Fußball. Wichtig is aufm Platz! Wie wahr. Aber wichtig, und das stimmt mich besonders hoffnungsfroh, ist auch außerhalb des Platzes. Denn hier gibt es Platz für eine neue, eine bessere, für unsere eine Welt.

In meinem Alter kann und darf man ruhig schon mal zurückblicken: Es war unfassbar, wie ein Menschheitstraum, zum Greifen nah. Olympische Spiele 2000 in Sydney. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Erfahrungen meines Lebens. Auf den Straßen und Plätzen der Millionenstadt vereinen sich Menschen aus rund 200 Nationen. Ein grenzenloses Freudenfest in Stadien, in Kneipen und Cafés und vor Abermillionen Fernsehern weltweit. Es war mit allen Sinnen zu spüren: Wir Menschen, wir alle, sind gleich. Einzigartig ja, und doch gleich im gemeinsamen Lebensgefühl, in der Wahrnehmung des Sports und seiner verbindenden Kraft.

Leben ist mehr! Der lange Weg junger Flüchtlinge

Der Beitrag ist jetzt in der ZDF-Mediathek verfügbarÜber das "Projekt Lichtblau" wurde am Samstag, den 31. Oktober ein Beitrag im Rahmen der Sendung "Dietrich Grönemeyer - Leben ist mehr! Der lange Weg junger Flüchtlinge" ausgestrahlt.

Tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kommen jedes Jahr nach Deutschland. Die größte Gruppe unter ihnen kommt aus Afghanistan. Dietrich Grönemeyer begegnet aus Anlass des Reformationstages zwei jungen Menschen, um sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und ihre Sorgen zu teilen.

Im Gepäck haben sie oft traumatische Erlebnisse, im besten Fall aber die Hoffnung auf ein neues Leben.

zdf.de/dietrich-groenemeyer-leben-ist-mehr

Projekt Lichtblau - Dele Müller

Einrichtungsleiter Dele Müller über seine Motivation und das Flüchtlingsprojekt

Unter dem Druck der aktuell (und wohl auch künftig) rapide steigenden Zahl von Flüchtlingen erfolgt eine deutschlandweite Zuweisung in alle Gemeinden. Hierin sehen wir gute Möglichkeiten, aus der Not eine Tugend zu machen: einen bilateralen Anpassungsprozess. Ein aufeinander Zugehen von zwei Seiten. Von den Asylbewerbern genauso wie von Seiten ihrer jeweiligen sozialen Umfelder.

Hilfe für regionale Helferkreise

Den Menschen wird auf beiden Seiten die Möglichkeit gegeben, sich näher zu kommen, voneinander zu lernen, miteinander zu leben. Das heißt, dass normal große Dörfer bei 1-2 Prozent Zuweisungsquote in etwa 20 Asylbewerber aufnehmen (werden). Eine sehr überschaubare Anzahl von Asylsuchenden, deren Integration bei gutem Willen kein großes Problem darstellen sollte. Es bilden sich im Idealfall in jedem Dorf oftmals Helferkreise, um den Neuankömmlingen das Leben in unserer Gemeinschaft näher zu bringen und, um bei Anfangsschwierigkeiten zu helfen und Ressentiments vorzubeugen und zu begegnen.

Stimmen zum Projekt - Video Statements